rvBEA - Neue elektronische Verfahren mit dem Arbeitgeber

Datenkommunikation mit den Arbeitgebern

Zuviel Papierkram?

Ziel der Verfahren ist der Abbau von Bürokratiekosten bei der Kommunikation zwischen Arbeitgebern und Sozialversicherungsträgern. Dies soll durch rvBEA erreicht werden, indem

  • Möglichkeiten zur sicheren, anlassbezogenen Anforderung und Übermittlung von Entgeltdaten zwischen den Rentenversicherungsträgern und Arbeitgebern bereitstellt werden, die Medienbrüche vermeiden,
  • gemeinsame Schnittstellen im Kontext der Entgeltbescheinigung genutzt werden, die eine Kommunikation ermöglichen, bei der die gesetzlich vorgegebenen Begriffe (nach dem Sozialgesetzbuch - SGB) und die Begrifflichkeiten der Entgeltabrechnung bei den Arbeitgebern (nach der Entgeltbescheinigungsverordnung - EBV) in Einklang gebracht werden und
  • einfach zu implementierende und zu pflegende Verfahren bereitgestellt werden, die im Kontext des Arbeitgebermeldeverfahrens den Grundsätzen des wirtschaftlichen Handelns genügen.

Häufig gestellte Fragen

Was bedeutet die Abkürzung „rvBEA“?

Das „rv“ steht für Rentenversicherung; „BEA“ steht für Bescheinigungen elektronisch anfordern und annehmen.

Was ist rvBEA?

Mit Hilfe von rvBEA können Rentenversicherungsträger bei einem Arbeitgeber Bescheinigungen elektronisch anfordern. Ebenso können über diese Verfahren Anträge des Arbeitgebers oder Rückantworten entgegen genommen werden. Damit soll die Digitalisierung in der Rentenversicherung ausgebaut werden.

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Welche Ziele werden mit rvBEA verfolgt?

Durch rvBEA soll der elektronische Datenaustausch zwischen den Arbeitgebern und den Rentenversicherungsträgern verstärkt werden. Damit sollen auf beiden Seiten Verwaltungskosten eingespart werden. Außerdem erfolgt die Bereitstellung einer Möglichkeit zur sicheren, anlassbezogenen Anforderung und Übermittlung von Entgeltdaten zwischen Rentenversicherungsträgern und Arbeitgebern (Vermeidung von Medienbrüchen) unter Nutzung einer gemeinsamen Schnittstelle im Kontext der Entgeltbescheinigung.

Warum ist rvBEA in Teilverfahren untergliedert?

Jede Registrierung beinhaltet die Informationen „Hauptverfahren“ und „Teilverfahren“. Man registriert sich nur für das jeweilige Teilverfahren. Damit kann sich jeder Arbeitgeber seinen Bedürfnissen entsprechend an- und abmelden. Im A1-Verfahren ist eine Registrierung nicht notwendig.

Welche Teilverfahren gibt es bereits unter rvBEA?

Mit dem Teilverfahren „GML57“ kann eine Gesonderte Meldung beim Arbeitgeber elektronisch angefordert werden.
Mit dem Teilverfahren „A1“ kann der Arbeitgeber eine Entsendebescheinigung für einen Beschäftigten bei der Rentenversicherung elektronisch beantragen.

In welchem Format erfolgt der Datenaustausch?

Der Datenaustausch erfolgt per XML-Datei über den eXTra-Standard. Hierbei werden für alle Teilverfahren von rvBEA die selben Grundschemata (SVTOAG und AGTOSV) eingesetzt. Innerhalb dieser Grundschemata werden die verfahrensspezifischen Datensätze im Sendungsbody eingebettet.


Wie kommuniziert die Rentenversicherung mit den Lohnabrechnungssystemen?

Die Initiative bei der Kommunikation geht immer vom Lohnabrechnungssystem aus: Das Lohnabrechnungssystem sendet einen Request an die hinterlegte URL des eXTra-Server der Datenstelle der Rentenversicherung (DSRV). Je nach Request werden Daten gesendet oder angefordert.

Die Abkürzung „eXTra“ steht für „einheitlichen XML-basierten Transportarchitektur“. Details hierzu können der Homepage http://www.extra-standard.de entnommen werden. Auch die Registrierung des Arbeitgebers muss über diesen Komm-Server der Rentenversicherung erfolgen.


Wie erreiche ich rvBEA?

Die Daten können entweder via Webservice an uns übermittelt werden (SOAP). Vorteil ist, dass hier immer die gleiche URL bei der DSRV adressiert wird und anhand der Parameter im eXTra-Request die Daten intern an das richtige Fachverfahren weitergeleitet werden.

Da jedoch aufgrund der Altverfahren bei unseren Anwendern die Technologie mit dem POST-Übertragungsprotokoll bereits umgesetzt ist, bieten wir (vorübergehend) auch noch diese REST-Schnittstelle an. Hier ist jedoch eine andere URL zu verwenden:

POST-URLs

Testsystem: 

https://itsg.eservicet-drv.de/rvbea/rest

Produktionssystem: 

https://itsg.eservice-drv.de/rvbea/rest

SOAP-WebService

Testsystem:            

https://itsg.eservicet-drv.de/SPoC/ExtraService_v1.4

Produktionssystem:

https://itsg.eservice-drv.de/SPoC/ExtraService_v1.4

Wo finde ich Hilfe im Einzelfall?

Gerne helfen wir Ihnen im Einzelfall weiter. Bitte wenden Sie sich an unseren Postkorb rvbea@drv-bund.de. Wir benötigen allerdings grundsätzlich weitergehende Informationen von Ihnen:

  • Um welches Teilverfahren handelt es sich?
  • Wie lautet die BBNR des Arbeitgebers?
  • Wie lautet die BBNR des Absenders (wenn nicht identisch zur BBNR des Arbeitgebers)?
  • Sofern vorhanden geben Sie bitte die Versicherungsnummer zum betroffenen Versicherten/Arbeitnehmer an.
  • Wann haben Sie die Anfrage abgeschickt (so genau wie möglich)?
  • Bitte schildern Sie uns welche Schritte Sie vornehmen konnten (z.B. ausfüllen des Antrages, speichern, Ablage im Ausgang, Versand, haben Sie eine Eingangsbestätigung erhalten, woran haben Sie gemerkt, dass ein Fehler aufgetreten ist, etc.)
  • Haben Sie ggf. eine eindeutige ID von uns zurückgemeldet bekommen? Vor allem die Request-ID? Wie lautet diese?

Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen nur dann im Einzelfall helfen können, wenn wir diesen auch identifizieren können.

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GML57 - Elektronische Anforderung einer Gesonderten Meldung

Elektronisches Antrags- und Bescheinigungsverfahren A1

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Anschrift

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Fax +49 931 6002 - 73203

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